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Gesang, Laternen und viele bunte Mäntel - Hunderte kamen zum Martinsfest

Am Abend des 11. November zieht traditionell der rotgewandete Heilige Martin mit seinem Gefolge durch die Stadt. Viele Laternen leuchten. Das Martinsfest ist ökumenisch, auch die Matthias-Claudius-Haus-Stiftung ist in diesem Jahr wieder dabei gewesen.

Am gestrigen Montagabend sind anlässlich des Martinsfestes Hunderte Menschen durch Oschersleben gezogen, um traditionell die Martinshörnchen zu teilen und mit bunten Laternen die Straßen zu erleuchten. An die Spitze des Zuges, der sich nach einer unterhaltsamen Andacht (Foto) in der Nicolaikirche zur katholischen Grundschule bewegte, hatte sich hoch zu Ross der Heilige Martin gesetzt. Routiniert schlüpfte René Schlegel aus dem Matthias-Claudius-Haus in die Rolle, trug er doch nicht zum ersten Mal den leuchtend roten Umhang samt Helm. Eingeleitet wurde der Abend mit einem Programm in der Nicolaikirche, das Pfarrer Georg Werther und Gemeindepädagogin Yvonne Hannen mit Kindern der Christenlehre- und Konfirmandengruppe einstudiert hatten. Und auch wenn die Technik bei vollem Haus versagte, so spielten die Akteure motiviert auf, sangen und beteten mit den Kirchenbesuchern. Teils kostümiert erzählten sie den Anwesenden die Geschichte des Heiligen Martin. Anschließend stärkten sich die Eltern und Kinder für den Weg durch die Innenstadt mit Martinshörnchen - für die kleinen Gäste gab es die sogar mit Schokoladenfüllung. Auf dem Schulgelände wärmten Punsch und Schmalzstullen sowie ein Lagerfeuer die Beteiligten. Der Ökumenische Martinstag ist ein Gemeinschaftsprojekt der Matthias-Claudius-Haus-Stiftung, der katholischen Grundschule St. Martin sowie beider Kirchgemeinden von Oschersleben. Er findet zu Ehren des Heiligen Martin statt, der wie kein anderer für die Nächstenliebe steht, weil er trotz großer Kälte seinen Mantel mit einem Bettler teilte.

12.11.2019